· 

YUNICO, Ort der Glückseligkeit.

Wir verfolgen nun schon seit ein paar Jahren die Aktivitäten von Christian Sturm-Wilms. Nach einem Workshop mit Ihm beim Koch des Jahres „Klosteredition“ stand für uns fest, wir müssen unbedingt zum Essen zu ihm.
Da wir zur Anuga (Finale Patissier und Koch des Jahres) wollten, sind wir samstags schon angereist und abends ins Kameha Grand, nach Bonn gefahren. Nachdem wir unseren Wagen in der Tiefgarage abgestellt hatten, durften wir auf dem Weg ins Restaurant, noch die Hotellobby/-bar kennenlernen.

In der fünften Etage angekommen, wurden wir sehr freundlich empfangen und zu unserem Tisch gebracht. Nicht nur, dass wir einen schönen Tisch hatten, uns gefiel das außergewöhnliche Design des Restaurant sofort und einem wunderschönen Abend stand nichts mehr im Wege.

Klar steht bei einem Restaurantbesuch das Essen im Vordergrund, aber der Service ist nun mal das Erste was der Gast zu spüren bekommt. Neben sehr klassischen Elementen wie das Auffächern der Servietten oder das Beirücken der Stühle, überzeugte uns dieser, durch atemberaubende Herzlichkeit, Lockerheit und Kompetenz. Super die Idee mit den Tüchern. Es machte richtig Spaß, dem jungen Team unter der Leitung von Melanie Hetzel zuzusehen, wie flott und gekonnt sich das Team im Restaurant bewegte.

Bei einem Glas Ruinart Rosé, wählten wir aus der Karte das Omakase (Überraschungs-)-Menü.
Nach ersten Grüßen von Pulpo, Kürbis, Gyoza mit Jakobsmuschel und roter Beete, verstanden wir das Konzept: Japanische Küche trifft mediterrane Einflüsse.
Die weiteren "Überraschungen" Obsi Blue (blaue Garnele), Lachstatar mit Saiblingskaviar, Kohlenfisch (Black Cod), Variationen vom Wagyu und mit Gänseleber und ein harmonisches Dessert hatten uns schlichtweg, vom Hocker gehauen. Weitere Details konnten wir uns auf Grund unseres Alter und der vielen positiven Geschmackserlebnisse nicht merken.
Alles mutig gewürzt und optisch 1a in Szene gesetzt- genau unser Ding.
Noch ein Highlight war die Wein-/Sakebegleitung, insbesondere der Sake. Sachkundig und mit viel Leidenschaft von Sabine Schrey vermittelt.

Fazit: Wer einmal einen Ausflug in die japanisch-europäische Küche machen will, ist dort bestens aufgehoben.
Das Team ist dabei die Messlatte, die bisher Christian Bau auf Schloß Berg für uns inne hielt, zu erhöhen.

Herzlichen Dank an das gesamte Team: Melanie, Christian, Sabine, Alexander, Marco, Nils und die vielen Anderen.

Yunico, da müssen wir so schnell als möglich nochmal hin.

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0